Sie ist eine tschechoslowakische Wolfshündin aus Winterthur – eine Rasse, die besonders sensibel und menschenbezogen ist. Umso härter trifft, was ihr eigenes Rudel ihr antat: ihre Halterin.
Sprachnachrichten, die die Halterin einer Bekannten schickte, dokumentierten es selbst: Die Hündin wurde an einer Türklinke hochgehängt, geschlagen und auf andere Weise misshandelt – mehrfach, über einen längeren Zeitraum.
Das Bezirksgericht Winterthur verurteilte die Halterin am 2. Juni 2026 wegen mehrfacher Tierquälerei zu 180 Tagessätzen à 90 Franken sowie einer zusätzlichen Busse von 800 Franken.
Doch trotz der Verurteilung blieb die Hündin bei ihrer Halterin. Tierschutzorganisationen forderten die Beschlagnahme des Tieres und ein Tierhalteverbot – ein öffentlich bestätigter Entscheid des Veterinäramts lag bis zum 15. August 2026 nicht vor. Ihr Leid könnte also noch immer nicht zu Ende sein.
Die Zeitleiste
VOR 2026
Sprachnachrichten der Halterin dokumentieren: Die Hündin wird hochgehängt, geschlagen und misshandelt – mehrfach.
02.06.2026
Das Bezirksgericht Winterthur verurteilt die Halterin wegen mehrfacher Tierquälerei: 180 Tagessätze à 90 Franken plus 800 Franken Busse.
DANACH
Die Hündin bleibt bei der Halterin. Tierschützer fordern Beschlagnahme und Tierhalteverbot.
STAND 15.08.2026
Kein bestätigter Entscheid des Veterinäramts – die Hündin lebt noch immer dort.
Hier ist es passiert
Winterthur, Schweiz
In Erinnerung an Wolfshündin – und an alle Tiere, deren Geschichten nie erzählt werden.