Indie war eine 14-jährige Malteserhündin – klein, alt, und das ganze Leben ihrer 73-jährigen Halterin. Am 30. März 2022 begleitete sie sie zu einer Vernissage ins Palais Kinsky in der Wiener Innenstadt.
Angeleint wartete Indie im Eingangsbereich, während ihre Halterin die Ausstellung besuchte. In diesen Minuten kam ein stark alkoholisierter Mann vorbei – und trat mehrfach auf die kleine, wehrlose Hündin ein.
Indie wurde schwer verletzt. Sie starb noch auf dem Weg zum Tierarzt, vierzehn Jahre alt, auf einem Abend, der ein schöner hätte sein sollen.
Der 49-jährige Täter wurde wegen Tierquälerei verurteilt: neun Monate Freiheitsstrafe, bedingt auf drei Jahre Probezeit. Für Indies Halterin blieb ein Leben ohne ihre treueste Begleiterin.
Die Zeitleiste
30.03.2022
Indie wartet angeleint im Eingang des Palais Kinsky, während ihre Halterin eine Vernissage besucht.
KURZ DARAUF
Ein stark alkoholisierter Mann tritt mehrfach auf Indie ein. Sie stirbt auf dem Weg zum Tierarzt.
SPÄTER
Der 49-jährige Täter wird wegen Tierquälerei zu neun Monaten bedingter Freiheitsstrafe verurteilt.
Hier ist es passiert
Wien, Österreich
In Erinnerung an Indie – und an alle Tiere, deren Geschichten nie erzählt werden.