Buddy war ein kleiner weißer Pudelmischling mit einer zweiten Chance: 2024 war er festgebunden in einem Wald gefunden und ins Tierheim gebracht worden. Er durfte neu anfangen.
Am 1. April 2025 fand eine Spaziergängerin Buddy tot an einem Baum im Waldstück am Engelsbyer Weg – aufgehängt an einem dünnen Seil. Die Obduktion ergab das Schlimmste: Buddy lebte noch, als er aufgehängt wurde. Das Gericht stufte seinen Tod später als qualvoll ein.
Am 14. August 2025 wurde Buddy eingeäschert. Die Kosten übernahmen Spenderinnen und Spender – die Stadt verabschiedete sich von ihm.
Angeklagt wurde ein 38-jähriger Mann, zur Tatzeit Lebensgefährte von Buddys Halterin. Er bestritt die Tötung. Am 11. August 2026 wurde er zu zehn Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt und musste 3.000 Euro an das Flensburger Tierheim zahlen.
Die Zeitleiste
2024
Buddy wird festgebunden in einem Wald gefunden und kommt ins Tierheim – seine zweite Chance.
01.04.2025
Eine Spaziergängerin findet Buddy tot, an einem Baum aufgehängt. Die Obduktion zeigt: Er lebte noch, als er aufgehängt wurde.
14.08.2025
Buddy wird eingeäschert – finanziert durch Spenden.
JULI 2026
Anklage gegen einen 38-jährigen Mann, den Lebensgefährten der Halterin.
11.08.2026
Urteil: zehn Monate Freiheitsstrafe auf Bewährung und 3.000 Euro an das Flensburger Tierheim.
Hier ist es passiert
Flensburg, Deutschland
In Erinnerung an Buddy – und an alle Tiere, deren Geschichten nie erzählt werden.