Aiko war ein junger Deutscher Schäferhund, rund zwanzig Monate alt. Nach seiner Rückgabe an die Züchterin war er an eine Familie in Wasen im Emmental vermittelt worden – ein neues Zuhause, ein neues Leben.
Am 30. Januar 2026 wurde Aiko als vermisst gemeldet. Die Halterin gab an, er sei verschwunden, nachdem er mit einem anderen Hund betreut worden war. Die Schweizerische Tiermeldezentrale suchte nach ihm.
Später kam die Wahrheit ans Licht: Aiko war tot. Der Partner der Halterin gab an, Aiko habe ihn angeknurrt und gebissen – daraufhin habe er dem Hund mit einem Stahlkappenschuh gegen den Kopf getreten. Aiko starb. Sein Körper wurde im Wald entsorgt.
Die Kantonspolizei Bern bestätigte, dass es sich um Tierquälerei handelt, und leitete Ermittlungen ein. Ein rechtskräftiger Abschluss des Verfahrens stand bis zum 15. August 2026 aus.
Die Zeitleiste
VOR 2026
Aiko wird an die Züchterin zurückgegeben und an eine Familie im Emmental vermittelt.
30.01.2026
Aiko wird als vermisst gemeldet – die Tiermeldezentrale sucht.
DANACH
Der Partner der Halterin gibt die Tötung zu: Tritt mit Stahlkappenschuh gegen den Kopf. Aikos Körper wurde im Wald entsorgt.
STAND 15.08.2026
Die Kantonspolizei Bern ermittelt wegen Tierquälerei – noch kein Abschluss.
Hier ist es passiert
Wasen im Emmental, Schweiz
In Erinnerung an Aiko – und an alle Tiere, deren Geschichten nie erzählt werden.